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title: "Alte Synagoge"
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description: "Teil der Tour \"Jüdisches Leben in Wolfenbüttel\"Text des Podcasts der Henriette Breymann Gesamtschule zum Nachlesen:Es ist 1985 ein warmer Sommertag, als Bauarbeiter im Hinterhof der Harzstraße 12 eines der wichtigsten jüdischen Gebäude in Wolfenbüttel freilegen. Sie fanden die alte Synagoge mit kunstvollen Wandornamenten und blau-gold gehaltenen Himmelsdarstellungen, zudem 2 unterschiedliche Gebetsräume für Männer und Frauen.In den darauffolgenden Tagen kam es zu Streitigkeiten zwischen den Bürgern Wolfenbüttels und der Stadt, weil man sich nicht über den Erhalt der Synagoge einig wird. Die Synagoge wurde nach einiger Überlegung in eine Wohnung umgewandelt und die alten Malereien mit Rigipsplatten überdeckt.Doch eigentlich beginnt die Geschichte schon 1727, kommen Sie mit. Dort kauft Marcus Gumpel Fulda Ben Mose das Haus, was er als Wohnhaus benutzte. Mehr als 50 Jahre später kauft Philipp Samson, einer der wichtigsten Juden Wolfenbüttels der unter anderem die Samsonschule gründete, dieses Haus sowie umliegende Grundstücke von seinem eigenen Geld.1781 baut Philipp Samson die erste Synagoge in Wolfenbüttel im Hinterhof des Hauses. Das ist ein großes Ereignis für die Jüdische Gemeinde in Wolfenbüttel. Sie sind in der Gesellschaft nicht gut angesehen, daher ist die erste Synagoge in Wolfenbüttel ein Riesenerfolg für die Jüdische Gemeinde. Nach über einem Jahrhundert als wichtigster Gebetspunkt der Jüdischen Gemeinde in Wolfenbüttel war der Umzug in die Lessingstraße 1893 das Ende für die alte Synagoge. Nach dem Umzug in die neue Synagoge fungierte die alte Synagoge nur als Wohnhaus.Trotz ihrer Geschichte war sie in Vergessenheit der Menschen geraten, so konnte sie die Reichspogromnacht unbeschädigt überleben. Zudem ist einer ihrer Vorteile der Standpunkt im Hinterhof des Hauses, so kann sie nicht von den Deutschen gesehen werden.&nbsp;Wir müssen uns an Jüdische Geschichte erinnern, egal ob die von vor 50 Jahren, oder von vor 200 Jahren deswegen wollen wir mit diesem Podcast daran erinnern wie wichtig diese Synagoge für uns und die Jüdische Geschichte in Wolfenbüttel ist."
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Alte Synagoge
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- Gedenkstätte

Harzstrasse-12-Wolfenbuettel.jpg

Audiobeitrag \_Alte-Synagoge.mp3

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Audiobeitrag \_Alte-Synagoge.mp3

Harzstraße 12 - hier war einst die Alte Synagoge von Wolfenbüttel

**Teil der Tour "Jüdisches Leben in Wolfenbüttel"**

Text des Podcasts der Henriette Breymann Gesamtschule zum Nachlesen:

Es ist 1985 ein warmer Sommertag, als Bauarbeiter im Hinterhof der Harzstraße 12 eines der wichtigsten jüdischen Gebäude in Wolfenbüttel freilegen. Sie fanden die alte Synagoge mit kunstvollen Wandornamenten und blau-gold gehaltenen Himmelsdarstellungen, zudem 2 unterschiedliche Gebetsräume für Männer und Frauen.

In den darauffolgenden Tagen kam es zu Streitigkeiten zwischen den Bürgern Wolfenbüttels und der Stadt, weil man sich nicht über den Erhalt der Synagoge einig wird. Die Synagoge wurde nach einiger Überlegung in eine Wohnung umgewandelt und die alten Malereien mit Rigipsplatten überdeckt.

Doch eigentlich beginnt die Geschichte schon 1727, kommen Sie mit. Dort kauft Marcus Gumpel Fulda Ben Mose das Haus, was er als Wohnhaus benutzte. Mehr als 50 Jahre später kauft Philipp Samson, einer der wichtigsten Juden Wolfenbüttels der unter anderem die Samsonschule gründete, dieses Haus sowie umliegende Grundstücke von seinem eigenen Geld.

1781 baut Philipp Samson die erste Synagoge in Wolfenbüttel im Hinterhof des Hauses. Das ist ein großes Ereignis für die Jüdische Gemeinde in Wolfenbüttel. Sie sind in der Gesellschaft nicht gut angesehen, daher ist die erste Synagoge in Wolfenbüttel ein Riesenerfolg für die Jüdische Gemeinde. Nach über einem Jahrhundert als wichtigster Gebetspunkt der Jüdischen Gemeinde in Wolfenbüttel war der Umzug in die Lessingstraße 1893 das Ende für die alte Synagoge. Nach dem Umzug in die neue Synagoge fungierte die alte Synagoge nur als Wohnhaus.

Trotz ihrer Geschichte war sie in Vergessenheit der Menschen geraten, so konnte sie die Reichspogromnacht unbeschädigt überleben. Zudem ist einer ihrer Vorteile der Standpunkt im Hinterhof des Hauses, so kann sie nicht von den Deutschen gesehen werden. 

Wir müssen uns an Jüdische Geschichte erinnern, egal ob die von vor 50 Jahren, oder von vor 200 Jahren deswegen wollen wir mit diesem Podcast daran erinnern wie wichtig diese Synagoge für uns und die Jüdische Geschichte in Wolfenbüttel ist. 

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Gut zu wissen
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Öffnungszeiten

Das Gebäude kann nur von außen besichtigt werden

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Eignung

- für Schulklassen
- für Familien
- für Individualgäste
- Haustiere erlaubt
- für Kinder (ab 10 Jahre)

Zahlungsmöglichkeiten

kostenfrei

Ansprechpartner:in

Stadt Wolfenbüttel - Abteilung Tourismus**Firma**

Löwenstraße 1 (Eingang Schulwall)

38300 Wolfenbüttel

Autor:in

Lessingstadt WolfenbüttelStadtmarkt 3-6

38300 Wolfenbüttel

Organisation

Lessingstadt Wolfenbüttel

Lizenz (Stammdaten)

Schüler:innen der Henriette Breymann Gesamtschule Wolfenbüttel

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Kontaktdaten

**Stadt Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit Schüler:innen der Henriette Breymann Gesamtschule**

Harzstraße 12

38300 Wolfenbüttel