Im Juni 1893 war die neue Wolfenbütteler Synagoge in der Lessingstraße im Beisein der jüdischen Gemeinde und der Stadtgesellschaft feierlich eingeweiht worden. Errichtete hatte das Gotteshaus der Wolfenbütteler Jüdinnen und Juden der bekannte Braunschweiger Baumeister Constantin Uhde. Ein Gang zu dem Ort, an dem die von den Nationalsozialisten in der Nacht des 9./10. November 1938 in Brand gesteckten Synagoge gestanden hatte, zählt genauso zum Rundgang wie die Thematisierung der Freundschaft zwischen den Aufklärern Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn. Die Führung endet im Bürger Museum und auf der Empore haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, mit Hilfe einer Virtual Reality-Brille und eines mehrminütigen Films die frühere Synagoge zu erleben – und etwas über deren Rekonstruktion zu erfahren.
Beginn: 15 Uhr
Dauer: 45 Minuten
Treffpunkt: vor dem Bürger Museum
Preis: 7,50 Euro pro Person
Eine Anmeldung ist erforderlich unter museum@wolfenbuettel.de oder 05331 92460.