Die Plastik "Die 3 Grazien" wurde im Jahr 1958 aus Anlass des Neubaus des Gebäudes der Überlandzentrale Helmstedt in der Breslauer Straße als "Kunst am Bau" errichtet.
Die Bronzefigur wurde von dem Bildhauer Erich Schmidtbochum geschaffen und zeigt Hausfrauen im Gespräch. Erich Schmidt, geboren am 30. November 1913 in Bochum, fügte später den Namen des Geburtsortes an seinen Familiennamen an. Er verstarb 1999 in Braunschweig, wurde aber in seinem langjährigen Wohnort Wolfenbüttel begraben. Man bezeichnet ihn als "Bildhauer des Kohlenpotts", davon zeugt nicht nur die überlebensgroße Plastik "Feierabend" - ein Bergmann, der gerade aus dem Schacht ausgefahren ist, sondern auch "Der Bergmann in Bronze" vor dem Mathilde-Schacht der Erzgrube Lengede, der "Jungbergmann" vor der Bochumer Ruhrknappschaft und die Plastik "Versuchsschmelzer" in Düsseldorf. Auch Arbeiten wie "Nathan der Weise" in Wolfenbüttel, die Ausschmückung öffentlicher Anlagen in Helmstedt, Peine, Braunschweig, Seesen und eben Salzgitter machten Erich Schmidtbochum bekannt und berühmt.
Quelle: Heft "Die Kunst-Straße in Salzgitter-Bad" aus der Reihe "Salzgitter zum Kennenlernen"