An den Seitenmauern der Greiftreppe befanden sich beidseitig drachenartige Fabelwesen. Hierbei handelte es sich um den „Vogel Greif“.
Der Begriff „Greif“ wird abgeleitet von Greve, Graf und könnte eine Standortbezeichnung sein, da dieser Platz eine besondere Bedeutung für das Grafenamt hatte. In der Nähe des Greif wird eine Goeiche (Gerichtseiche) erwähnt. Danach könnte die Bezeichnung mit einem Grafengericht in Zusammenhang stehen. 1331 war das Land „uppe dem greve“ im Besitz des Grafen von Schladen. Vermutlich als sein Sinn unklar geworden war, wurde der Name greve zu Greif umgebildet, indem eine volkstümliche Beziehung zum Fabel und Wappentier „Vogel Greif“ hergestellt wurde. (Quelle: Die Flurnamen des Salzgittergebietes)
Reinhard Stoot bezog sich hier wohl auf das Märchen der Brüder Grimm, „Der Vogel Greif“, in dem der Held Hans dem Christen fressenden „Vogelgrif“ eine Feder aus dem Schweif reißt.