In den Gesteinsbruchstücken auf der Abraumhalde sind versteinerte Reste von Seelilienstielglieder, Muscheln und Brachiopoden zu sehen.
Dieser Steinbruch gehörte, wie die Steinbrüche vom Kalkrösenberg bis nach Gebhardshagen, zu den herzoglichen Werksteinbrüchen, aus denen schon im Mittelalter die "harten Kalksteine" als Baumaterial für Kirchen und Burgen, so auch für die Burg Lichtenberg gebrochen wurden. Die Steinbrüche sind überwiegend in den bis zu 10 m mächtigen Schichten des Oberen Muschelkalkes angelegt worden, wobei insbesondere die beiden Trochitenkalkbänke als Bausteine abgebaut wurden. In diesem Steinbruch, der zeitweilig eine Ausdehnung von bis zu 900 m Länge und stellenweise bis 70 m Breite hatte, wurde für die Werksteingewinnung die untere, 2,50 m mächtige Bank abgebaut. Die weicheren Zwischenlagen dienten als Düngekalk und später auch als Zuschlagstoff für die Zementherstellung.