© Henning Zellmer

Kukeriulenburg Burgberg Gielde

Auf einen Blick

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Von der Burg erhalten ist heute ein 1,5 m hoher und 8 m breiter Wall. Im Süden, Westen und Norden ist dem Wall zusätzlich ein 7 m breiter und bis zu 1,5 m tiefer Graben vorgelagert. Der Graben fehlt im Osten, wo der Hang so steil abfällt, dass er genügend natürlichen Schutz bot. Ursprünglich war der Wall schmaler und mehr als doppelt so hoch. Seine Außenseite war mit einer Steinmauer oder mit Palisaden verkleidet, auf der Wallkrone verlief ein Wehrgang. Auch der Graben war zwei- bis dreimal so tief wie heute. Die Grundform der Burg ist ein Oval von 65 auf 105 m Größe mit einer Innenfläche von 0,5 ha. Von den beiden Unterbrechungen in dem Wall ist die südliche vermutlich der Rest einer historischen Toranlage. Im Süden der Burg liegt ein 10 mal 25 m großes ovales Podium, das von einem sehr flachen Graben umgeben ist. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den Rest eines größeren Gebäudes. Ob der seltsame Name „Kukeriulenburg“ bis in die Entstehungszeit der Burg zurückreicht, ist unbekannt. Der mündlichen Überlieferung nach war die Burg ein Viehgehege, doch bezieht sich das offenkundig auf eine Nachnutzung in einer Zeit, als die Burg ihre ursprüngliche Bedeutung verloren hatte. Da es für die Kukeriulenburg weder historische Überlieferungen noch archäologische Untersuchungen gibt, lassen sich über die Entstehungszeit der Burg nur Mutmaßungen anstellen. Konstruktionsweise, Größe, Form und ihre Lage im Gelände weisen darauf hin, dass es sich um eine Anlage der Zeit um 900 handelt, die möglicherweise im Zusammenhang mit der nur 4 km weiter östlich gelegenen Kaiserpfalz Werla steht. 

Allgemeine Informationen

Auf der Karte

Kukeriulenburg Burgberg Gielde
A 395
38315 Gielde
Deutschland

Tel.: +49 5353 / 3003
E-Mail:
Webseite: www.geopark-hblo.de

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