Ehemalige Gießerei des Hüttenwerks Salzgitter

Industriedenkmal

Diese Gebäude wurde in den Jahren 1938-42 geplant und gebaut. Sie beinhalteten die Gießerei der Hütte.

Das Ensemble besteht aus der vierschiffigen Haupthalle mit vorgebauter Querhalle und angesetzter Ofenhalle. Westlich davor eine Halle für die Instandhaltung, zwei Hallen für die Modelllager und Modelltischlerei, sowie eine Halle für die Schalt- und Umspannstation, die ebenfalls die Kompressorenstation enthält und das Verwaltungsgebäude mit Speisesaal und Waschkaue. Im Jahr 1943 ging die Gießerei in Betrieb. Sie war für eine Tonnage von 9000t/a Grauguss und 1000t/a Stahlguss vorgesehen. Im Vollausbau sollte die Gießerei doppelt so groß ausgebaut werden. Mit dem Beschluss, die Hütte nur zweistufig statt vierstufig auszubauen, entfiel auch die zweite Ausbaustufe der Gießerei. Mit dem Kriegsende im April 1945 in Salzgitter wurde die Gießerei stillgelegt, bzw. im geringsten Umfang weitergeführt. Es wurden Ersatzteile für den Erzbergbau, Roststäbe für Lokomotiven und Heizungen, Zubehörteile für die Landwirtschaft, Rotgusslager etc. erzeugt.

Gut zu wissen

Öffnungszeiten

Die Einfahrt zum Betriebsgelände ist von der öffentlichen Straße her jederzeit einsehbar.

Anreise & Parken

Anreise
Über die A39 bis Abfahrt Salzgitter-Watenstedt. Weiter gen Osten auf der Industriestraße Mitte. Rechterhand kommt bald die "Heerter Straße" zum Stadtteil Salzgitter-Heerte.

Parken
Nicht möglich.

Öffentliche Verkehrsmittel
Die nächst gelegene Bushaltestelle ist "SZ-Heerte, Barumer Straße". Verbindungen finden Sie über das Regionalportal www.regionalverband-braunschweig.de.

Autor:in

Ortsheimatpfleger Bernhard Schroeter

Organisation

Tourist-Information Salzgitter c/o Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH

Lizenz (Stammdaten)

Ortsheimatpfleger Bernhard Schroeter
Lizenz: Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

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