Der jüdische Friedhof in Salzgitter-Bad ist Ruhestätte und Kulturdenkmal zugleich. Auf dem kleinen keilförmigen Areal stehen 23 noch erhaltene Grabsteine.
Das älteste sichtbare Grab wurde 1823, das jüngste 1921 angelegt. Wie viele Personen hier beigesetzt wurden, ist nicht bekannt. Den Begräbnisplatz, früher ein Teil der Gemeindeweide, erwarb die jüdische Gemeinde 1826. Möglicherweise wurde der Platz bereits vorher als Begräbnisplatz genutzt.
Drei der älteren Grabsteine tragen Inschriften in hebräischer Sprache, einige jüngere in deutscher Sprache, die Mehrzahl ist zweisprachig beschriftet: auf der nach Osten weisenden Vorderseite hebräisch, deutsch auf der Rückseite.