Man findet hier eine Station des Unseco Global Geoparks Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen in Zusammenhang mit der Landmarke 20 "Museum Schloss Salder".
Aufgeschlossen sind hier in diesem Steinbruch die steilgestellten Ablagerungen der Unteren Muschelkalkzeit. Die Schichtfolge reicht vom Dolomit an der Grenze zu den Ablagerungen der Oberen Buntsandsteinzeit über Oolithbänke und Wellen-, Schaum- und Gelbkalk bis zur Terebratelbank im Hangenden.
Zur Unteren Muschelkalkzeit drang das Meer von Süden in das Germanische Becken ein. Das flache Meer bedeckte weite Teile Mitteleuropas. Durch die Unterbrecheung der Verbindung zum offenen Ozean veränderte sich der Salzgehalt dieses warmen Binnenmeeres und nur wenige Tier- und Pflanzenarten konnten überleben. Die anpegassten Arten entwickelten sich aber in großer Zahl, so der Brachiopode Terebratula (heute: Coenothyris), dessen Schalenablagerungen ganze Bänke bildeten.