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Innerste-Radweg ... von Welterbe zu Welterbe

Auf einen Blick

  • Start: Clausthal-Zellerfeld, Langelsheim oder Goslar
  • Ziel: je nach Streckenabschnitt Sarstedt, Hildesheim, Groß Düngen oder andere Regionalbahnhöfe
  • mittel
  • 105,32 km
  • 6 Std. 59 Min.
  • 185 m
  • 603 m
  • 60 m
  • 60 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Clausthal-Zellerfeld - Wildemann - Lautenthal - Langelsheim - (Goslar) - Salzgitter-Ringelheim - Baddeckenstedt - Derneburg - Groß Düngen - Hildesheim - Sarstedt

 

 „Von Welterbe zu Welterbe“ führt der Innerste-Radweg ausgehend vom Harz vorbei am Innerstestausee, hinunter in das nördliche Harzvorland und durch die Flusslandschaft des Innerstetals bis nach Hildesheim. Der Radwanderweg stellt dabei eine Kulturachse zwischen Bergbaugeschichte im Harz, besonderen Naturräumen und der Kirchen- und Adelsgeschichte dar. Natur- und Kulturliebhaber kommen bei dieser Tour voll auf ihre Kosten.

Der Startpunkt des Innerste-Radwanderweges liegt in den Wäldern des Oberharzes unweit der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld. Überwiegend auf befestigten Waldwegen geht es vorbei an Stauteichen der Oberharzer Wasserwirtschaft (UNESCO Welterbe) und durch das tief einschneidende Innerste-Tal, wo der Harzer Bergbau mit kultureller Tradition, alten Halden und Besucherbergwerken noch immer präsent ist. Ab Wildemann führt der Radweg auf einem ehemaligen Bahngleis an der Innerste entlang über Lautenthal nach Langelsheim, wo der Harzrand erreicht wird. Hier gäbe es die Möglichkeit eines Abstechers nach Goslar (UNESCO-Welterbe Altstadt und Bergwerk Rammelsberg) oder der Radwanderer folgt dem Innerste-Radweg durch das Naturschutzgebiet "Mittleres Innerstetal mit Kanstein" weiter nach Norden. Im sanft hügeligen Innerste-Tal führt der Radweg durch alte malerische Dörfer und an den zahlreichen Wassermühlen der Innerste vorbei, die früher zur Energieerzeugung genutzt wurden und auch noch heute beeindruckende Baumonumente sind.

Lohnende Ziele etwas abseits der Route sind Liebenburg, Salzgitter-Bad und Oelber am weißen Wege mit ihren historischen Burgen und Schlössern. Immer wieder führt der Radweg an die Innerste heran, passiert kleine Vogelschutzgebiete und gewährt herrliche Blicke auf die abwechslungsreiche und naturnahe Flusslandschaft, in der sich eine herrlich vielfältige Flora und Fauna entwickelt hat: Beobachten Sie Graureiher, Eisvogel, Libelle und Co. und genießen Sie das Plätschern des Flusses, das Grün der Wälder und Wiesen, die Ruhe und das Gefühl aktiv zu sein.

Von Auenwäldern, Flussschotter- und Kalkmagerrasen im „Mittleren Innerstetal mit Kanstein“ über Feuchtwiesen und Hainbuchenwälder bis hin zu bronze- und eiszeitlichen Grabhügeln im Naturschutzgebiet „Mastberg und Innerste-Aue“ erleben Sie ganz unterschiedliche Biotope entlang der Innerste.

Die Schlösser Ringelheim und Derneburg mit ihren weitläufigen Parkanlagen laden zum Verweilen ein und schließlich ist die alte Bischofstadt Hildesheim mit ihren UNESCO-Welterbestätten Dom und Michaeliskirche erreicht. Ab hier begleitet der Radweg die nun breit und behäbig gewordene Innerste weiter durch die weitläufige Bördelandschaft bis zu ihrer Einmündung in die Leine bei Sarstedt. Hier besteht auch ein Anschluss an den Leine-Heide-Radweg, zur Landeshauptstadt ist es dann nicht mehr weit.

Haben Sie noch mehr Lust auf Welterbe? In der Nähe (ca. 20 km) zum Innerste-Radweg liegen noch zwei weitere UNESCO-Stätten: der Geopark Harz - Braunschweiger Land - Ostfalen (Global Geopark) und das Fagus-Werk in Alfeld. Vielfältige Naturparks und naturschutzrechtliche Schutzgebiete vereinen sich im Geopark Harz - Braunschweiger Land - Ostfalen, der imposante Einblicke in alle Erdzeitalter ermöglicht. Die Kaiserpfalz Goslar und weitere Königspfalzen, darunter Werla, erinnern daran. Der Archäologie- und Landschaftspark Kaiserpfalz Werla ist einer der größten Parks dieser Art in Norddeutschland. Das UNESCO-Welterbe Fagus-Werk ist eine Fabrikanlage in Alfeld an der Leine und Sitz der Firma Fagus-GreCon. Das Werk wurde 1911 von dem Architekten Walter Gropius und dessen Mitarbeiter Adolf Meyer entworfen und steht als eines der ersten Beispiele der architektonischen Moderne seit 1946 unter Denkmalschutz.

  

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